Die Teilnehmer des ersten Lehrgangs Foto: SKZ

Erster Lehrgang 3D-Druck in der Praxis

Additive Fertigung

Kein anderer Bereich der Kunststoffbranche ist im Moment dynamischer als der 3D-Druck beziehungsweise die additive Fertigung. Die Meldungen über neue Materialien und Druckerlösungen überschlagen sich förmlich. Doch was ist mit Technologie alles möglich und wie wird dies am besten umgesetzt?

3D-Druck eröffnet nahezu grenzenlose Freiheitsgrade Foto: SKZ
3D-Druck eröffnet nahezu grenzenlose Freiheitsgrade Foto: SKZ

Getreu dem Motto „aus der Praxis für die Praxis“ ist am SKZ in Würzburg ein neuer Lehrgang entstanden, der die Teilnehmer bereits beim Material und dem nötigen Prozessverständnis abholt. Denn nur mit dem nötigen Hintergrundwissen über die einzelnen Druckverfahren können die Anforderungen an ein gedrucktes Kunststoffteil und die neuen Möglichkeiten der additiven Fertigung in Einklang gebracht werden. Im nächsten Schritt ist die Kreativität des Konstrukteurs gefragt. Die Bauteile aus den Druckern leben aus der Gestaltungsfreiheit und Funktionsintegration. Vieles, was mit anderen Kunststoffverarbeitungsverfahren wie dem Spritzgießen nicht möglich ist, lässt sich durch die nahezu grenzenlosen Freiheitsgrade beim 3D-Druck spielend umsetzen.

Aber auch hier gibt es verfahrensspezifi­sche Gestaltungsrichtlinien, die den Teilnehmern an praktischen Beispielen aufgezeigt werden. Ist das Bauteil schließlich fertig konstruiert, geht es an die Baujobplanung. Die späteren Eigenschaften sind bei den meisten Druckverfahren von der Bauteilausrichtung im Bauraum abhängig. Zu guter Letzt erhält der Teilnehmer einen Überblick über die Nachbearbeitung. Aufgrund der sehr guten Resonanz der Teilnehmer und der hohen Nachfrage wird der auch für Quereinsteiger geeignete Praxislehrgang vom 16. bis 18. November 2016 nochmals angeboten.

gk

 

Anlaufbild: SKZ