Die "smarten" Kofferanhänger: Flexible Serienfertigung durch Kombination von Spritzgießen und Additiver Fertigung. Foto: Arburg

Auszeichnung für smarten Kofferanhänger

Kleine Losgrößen

Im Mai dieses Jahres wurde Arburg im Rahmen des Wettbewerbs „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ ausgezeichnet. Diesen hat die Netzwerkini­tiative „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ ins Leben gerufen, um besondere Leistungen in ebendiesem Bereich zu würdigen. Bei der Preisverleihung im Neuen Schloss in Stuttgart betonte Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz die Innovationskraft des Loßburger Maschinenbauunternehmens: „Die Herstellung ‚smarter‘ Kofferanhänger zeigt auf, wie sich mit Arburg-Produkten Industrie 4.0 in der Praxis umsetzen lässt, um Serienteile in Losgröße eins zu individualisieren und damit die Wertschöpfung im Fertigungsprozess zu steigern.“

Flexible Serienfertigung in Losgröße eins

Mit seinem Beispiel für die „flexible Serienfertigung in Losgröße 1“ überzeugte Arburg die Jury und erhielt die Auszeichnung „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ in den Kategorien „Neue Software-/Vernetzungs­lösungen“ und „Neuer Produktionsprozess“.

Mit der flexibel automatisierten, informationstechnisch vernetzten und räumlich verteilten Produktion von „smarten“ Kofferanhängern präsentierte Arburg zuletzt im April auf der Hannover Messe 2017 erfolgreich den Weg von der Großserie zum individuellen Kunststoffteil. Dieses Beispiel zeigt die Zukunft moderner Geschäftsmodelle auf, mit dem Ziel, den Kunden mit seinen Wünschen in die Wertschöpfungskette einzubinden und Großserienteile zu individualisieren. Der „smarte Kofferanhänger“ zeigt, wie sich eine solche „Mass Customization“ durch Kombination von Spritzgießen und Additiver Fertigung relativ einfach realisieren lässt, ohne auf die Effizienz und Wirtschaftlichkeit einer Großserienfertigung zu verzichten.

 

Aufmacherbild: Arburg