Großteile aus dem 3D-Drucker

Additive Fertigung

Mit „Gel Dispensing Printing“ lassen sich sehr große Kunststoffteile mittels Additiver Fertigung ökonomisch herstellen.

Das neueste Highlight im Maschinenpark der Fit AG ist eine extrem leistungsfähige Fertigungsanlage zum „Gel Dispensing Printing“. Bei der neuartigen, in Israel entwickelten Technologie, die Fit derzeit exklusiv in Deutschland anbietet, wird aus einem Extruder ein spezielles Gel schichtweise aufgetragen und anschließend mit UV-Licht ausgehärtet. Die Schichtstärke kann dabei zwischen 0,7 mm und 2,1 mm variiert werden. Ein Vorteil durch die Verwendung von Gel ist ein weitgehend supportloser Aufbau auch bei starken Hinterschnitten. Deckel können mit dem Verfahren sogar bis 20 cm Durchmesser supportfrei aufgebaut werden.

Ein weiterer, buchstäblich „großer“ Vorteil liegt darin, dass Kunststoffobjekte im XXL-Format hergestellt werden können. Einteilig sind Bauteile einer Größe von 1,8 m × 1,5 m × 1,2 m möglich. Die Druckgeschwindigkeit ist nach Erfahrungen von Fit bis zu zehnmal höher als bei anderen additiven Ablegeverfahren.

„Das GDP-Verfahren ergänzt unser Leistungsspektrum ganz hervorragend“, erklärt Carl Fruth, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Fit AG. „Nun können wir endlich unsere Kundenwünsche in Richtung großer Bauteile besser erfüllen. Die GDP-Technologie ist eine ideale Erweiterung zu der von uns eingesetzten Frästechnologie.“

Günter Kögel

Aufmacher: Fit